Samstag, 19. November 2011

Waldeinwärts

Huflattisch begleitet mich stille
Sonne spendet aus Bäumen ihre Fülle
entlang meiner Wanderwege
Hier im Wald sind alle Wunder wach
die meiner Jugendtraum erdacht.

Waldeinwärts meine Beine gehn
Bin ganz beklommen vom vielen Sehen
Ogrüne Flur o Wälder glühen
wie oft lief ich in dich hinein
als kleiner Junge und als Mann.

Die Jahre zogen rasch vorbei
verloren die Jugend doch der Wald ist mein
so viele gingen schon Heim
doch hier bei dir schau ich sie oft
die alte Geisterschaft.


Als Knabe weilt ich schon bei dir
die erste Liebe fand ich hier
wenn ich der Welt mal überdrüssig bin
bei dir ich meinen Frieden find
denn meine Seele ist durch dich Gestimmt.

Vom Wald Gestimmt ziehts mich hinaus
durch Dickicht Flur durch Busch und Kraut
im Wald allein bin ich daheim
die großen Städte sind mir eine Pein
Nur in den Wald gehör ich hinein.

Es zieht mich in den Wald hinein
Weil Gottes Atem dort waltet so rein
durch Fichtendickicht will ich wandern
und unter Eichen möchte ich rasten
auf keinen Fall will ich durchs Leben hasten.

Denn Wald kenn ich von Anfang an
er ist mein Freund und mir nie Gram
im Wald allein bin ich daheim
hier löst sich alle Seelenpein.
hukwa


wenn ich die welt dann überdrüßig bin

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