Montag, 7. November 2011

Abend im Trippstadter Schlosspark

Das dürre Laub der Felsenbirne
streift mein Gesicht
wenn ich durch den herbstlichen Park streiche
sehe ich die kühle weiße Birke
sie sinkt in sich
gemahnt mich
an die Unendlichkeit des raumes
So sehe ich mein Leben klein
hier
im Schlosspark zu Trippstadt
plötzlich winzig im Äther schwebend
und die Dinge um mich werden weit
Gräser Busch und Bäume
mehr als Träume
Schäfte Zeige Baumeskronen
Gezwitscher lässt ahnen
Vögel die darinnen wohnen
alle verströmen im Ich
Ich hör es Rauschen
im Herbstlaub saussen
wach wandern die Sinne
die Dinge Verrinnen
und Schleier vermummen nicht mehr
den Blick zum Bewusstseinsmeer
das ist wahres Wandern
in der Ganzheit des Andern.
hukwa

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