Dienstag, 9. April 2013

Karlstalgedicht

Hier dringt kein Laut des Lebens her
so tief im Wald ist alles Schatten leer
und Bernsteinfarben färbt der Mond
das Wolkenmeer.

Ich bin allein mit meinem Gedankenmeer
hör ein leises dunkles Rauschen
mein inneres Meer
in den Wolkenfetzen der Götterheer.

Silbernebel stehen im Tal
Sonne leuchtet auf den Höhen
majestätisch schwebt der Reiher
einsam durch das Karlstal.

Am Bachufer die Kätzchen blinken
neigen sich im silbernen Schweigen
wartend auf nächtliche Feenreigen
in den Jahreskreis mit ein
ein letzter Schrei des Schwarzspechts durchs blaue
eine blasse Wiese
darauf eine einsame Birke
Stille im Karlstal.
hukwa

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