Sonntag, 7. Dezember 2014

Der Wald ist meine Kirche - der Baum mein Priester

Es gibt Wälder die betrete ich wie ein Gläubiger Hindu einen Shiva Tempel betritt. Denn was ist der Wald anderes als ein großer Tempel? Wer die Wälder oberflächlich behandelt ist aus meiner Sichtweise ein Tempelbeschmutzer. Wer sie rodet ist ein Tempelräuber und Tempelzerstörer. Wenn ich in den Wäldern schlafe gleicht mein Schlaf einem Tempelschlaf. Große Wälder haben eine Ähnlichkeit mit unserem Unbewussten - vielleicht haben deswegen viele Menschen Angst vor der Stille der Wälder.
hukwa

1 Kommentar:

  1. Das stimmt, wenn man im Wald schläft, verschmilzt man regelrecht mit der Umgebung, Zeit spielt keine Rolle, man ist einfach. Ich war als Kind bei Waldwanderungen regelrecht wütend auf Mitschüler, die respektlos herumbrüllten und den Wald überhaupt nicht wahrnahmen. Für mich repräsentiert der Wald als Tempel auch viel besser das Wesentliche, als alles künstlich errichtete. Ein Tempel, der wächst, besteht und vergeht, alles zur selben Zeit. Ein Ort, um zu sein.
    Liebe Grüße von einer bisher stillen Leserin und danke, dass du deine Gedanken in so schöner Form hier teilst :)

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