Mittwoch, 26. Februar 2014

Nachdenken über Geschichte

Geschichte als Erfahrungswissenschaft
Sinnfindung in der Geschichte

Geschichte ist immer auch ein „Geschehen“. Wenn wir Nachforschungen über die Geschichte betreiben müssen wir diese konkret befragen. Geschichte existiert dort wo wir sie auch verstehen. Man könnte sagen Geschichte beginnt dann, wenn ein versteh barer innerlich fortlaufender Geschehensprozess und gleichzeitig das Bewusstsein vorliegt, dass man in einem solchen steht. Sinn konkreter Geschichtsforschung ist ein Nachdenken über Geschichte auf keinen Fall aber ein Ge – Denken von Geschichte. Nur über das Nachdenken der Geschichte und das konkrete befragen dieser wird sie zu einer Erfahrungswissenschaft. Nur über die Befragung wird sie zu einem Lernprozess als dessen Ziel wir die Freiheit des Einzelnen ahnen aber auch die demokratisierung der Gesellschaft vorantreiben.
Wenn wir über Geschichte nachdenken hat es den Anschein als werfe der ganze Prozess der Geschichte nur Fragen auf.
Der dreißigjährige Krieg war einer der grausamsten Kriege in Europa. Er endete mit dem Westfälischen Frieden, dem ersten Friedensabschluss der ganz durch die Diplomatie zustande kam und dadurch politisch ein neues Denken in die Welt setzte.
Seit dem 18. Jahrhundert existiert so etwas wie ein allgemeines Geschichtsbewusstsein. Das will heißen wir denken über Geschichte nach, versuchen sie als Erfahrung zu begreifen.
Dem dreißigjährigen Krieg folgten noch weitere grausamere Kriege.
Dennoch: Dass wir heute in einem friedlichen Europa leben müssen wir auf die Erfahrung der Geschichte zurückführen. Denn nur über die Geschichte können wir uns der Opfer dieser grausamen Kriege erinnern und darüber Nachdenken. 
hukwa

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