Mittwoch, 8. Oktober 2014

Vom richtigen Wandern

Auf meinen täglichen Wanderungen meide ich die wege die oft besucht werden. Es zieht mich in die Tiefe der Wälder oder in die Weite der Feldflur. Hier kann ich in Ruhe beobachten und die Natur auf mich einwirken lassen. Meine Wanderungen vergleiche ich mit dem Lesen eines Buches. Ich entziffere das Buch der Natur und lasse die Poesie der Landschaft auf mich einwirken. Jede Landschaft hat ihre eigene Stimme, jeder Wald verkündet uns sein eigenes Gedicht. Man muss dem Rauschen des Windes, dem Fall der Regentropfen und dem Gesang der Vögel nur bewusst lauschen. Was wir in der Natur an Tönen vernehmen ist Teil einer großen Sphärensinfonie.
hukwa

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