Montag, 26. März 2012

Beim Beobachten des Dachses

Gestern Abend konnte ich einige Zeit einen Dachs im Trippstadter Wald beobachten. Wenn die Dämmerung in den Wald schleicht, beginnt die Zeit für Meister Grimbart, unseren Dachs. Obwohl er sich nicht selten auch tagsüber ausserhalb seines Baues umhertreibt oder sonnt, ist er eigentlich ein Dämmerungs- und Nachttier. Beim verlassen seines Baues lässt er stets, größte Vorsicht walten. Er schiebt sich aus der Röhre, wittert, verschwindet wieder, dann wiederholt sich das gleiche mehrmals. Bevor er endgültig aufbricht, "löst" er sich, d.h. er setzt in einer Grube abseits des Baus Urin und Kot ab. An diesen "Dachsabtritten", spitz nach unten zulaufenden Löchern, die nicht immmer zugescharrt werden, erkennt man, das der Dachs in dem betreffenden Waldgebiet wohnt. In diesen Gruben vergräbt der Dachs auch seine Abfälle. In seiner Höhle herrscht immer peinliche Sauberkeit vor. Sein Revier dehnt sich bis zu zwei Kilometer von seinem Bau entfernt aus. Man bekommt ihn selten zu sehen und es war mir eine besondere Freude ihm einige zeit zuschauen zu können.
hukwa

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